FZI Forschungszentrum Informatik
Das FZI – Forschungszentrum Informatik an der Universität Karlsruhe betreibt seit 20 Jahren erfolgreich Technologietransfer im gesamten Bereich der Informationstechnologie. Das FZI Forschungszentrum Informatik hilft – insbesondere kleinen und mittelständischen – Unternehmen ebenso wie öffentlichen Einrichtungen, die neuesten Erfolge wissenschaftlicher Forschung aus Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften in wirtschaftlichen Erfolg umzusetzen. In Projekten, die gemeinsam mit Geschäftspartnern aus der Wirtschaft oder in Auftragsarbeit für Sie durchgeführt werden, entstehen neue oder bessere Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse.
Das FZI ist eine Forschungseinrichtung des Landes Baden-Württemberg. Das Land unterstützt damit Unternehmen, die aus geschäftspolitischen Gründen keine eigenen Forschungskapazitäten vorhalten können oder wollen. Rechtlich selbständig, ist das FZI personell eng mit der Hochschule verflochten. Professorinnen und Professoren der Universität Karlsruhe engagieren sich am FZI aktiv für den Technologietransfer. Ihnen steht ein stets junges Team hoch qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Seite. Die Forscher sind Absolventen der Universität Karlsruhe oder befreundeter Partnerhochschulen. Diese enge Verbindung mit der Wissenschaft stellt sicher, dass neueste Forschungserfolge schnell in innovative Lösungen für Unternehmen fließen.
An WAVES werden zwei Forschungsbereiche beteiligt sein, um so der Ausrichtung des Projekts voll gerecht zu werden: der Forschungsbereich Information Process Engineering (IPE) und der Forschungsbereich Software Engineering (SE). Hierdurch können entsprechende Synergieeffekte genutzt werden, um Wissensmanagement insbesondere im Bereich des Software Engineering mit seinen speziellen Anforderungen vorantreiben.
Der Forschungsbereich IPE analysiert, bewertet und gestaltet innovative Lösungen für die verteilte Verarbeitung strukturierter und unstrukturierter Informationen. IPE etabliert intelligente Informationslogistik in innerbetrieblichen und organisationsübergreifenden Geschäftsprozessen. Einer der Schwerpunkte von IPE ist die semantische Informations- und Wissensverarbeitung. Hierzu werden Methoden der Wissensverarbeitung (insbesondere Data, Text und Web Mining) und semantische Technologien (Ontologien) eingesetzt, um eine Integration heterogener Informationen sowie einen präzisen, kontextabhängigen Zugriff auf diese zu ermöglichen. Im Rahmen von WAVES wird das IPE-Team um Prof. Studer maßgeblich beteiligt sein. Dieses Team hat – zusammen mit ihrer „Schwesterforschungsgruppe“ am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) der Universität Karlsruhe – eine europäische Spitzenstellung in den Feldern Wissensmanagement, Semantic Web, Wissensentdeckung, Wissensmodellierung und –verarbeitung, sowie aktuellen Ansätzen für semantisch angereicherte Paradigmen des Internet Computing, Semantische Web Services,
P2P? , Semantic GRID und Autonomic Computing inne. IPE wird durch Prof. Stucky, Prof. Lockemann, Prof. Studer und Prof. Weinhardt geleitet.
Der Forschungsbereich Software Engineering (SE) entwickelt und erprobt ingenieurmäßige Methoden, Werkzeuge und Entwicklungsprozesse zur effizienten Konstruktion und Evolution komplexer Software-Systeme und führt diese in Unternehmen ein. SE berät und unterstützt Unternehmen in allen Phasen des Software-Lebenszyklus beginnend mit der Analyse und Verbesserung der zugrunde liegenden betrieblichen Abläufe über die Modellierung der Systeme bis hin zu deren kontinuierlicher Weiterentwicklung unter Beibehaltung einer hohen Qualität. Im Forschungsbereich Software Engineering (SE) verbindet sich Know-how aus der Softwaretechnik (Prof. Goos und Prof. Tichy) mit Kompetenzen zur Analyse und Verbesserung betrieblicher Abläufe (Prof. Oberweis). Der Forschungsbereich SE wird neben den für die Entwicklung der WAVES-Plattform notwendigen softwaretechnischen Vorraussetzung innovative Techniken zur Analyse und Metadatenextraktion von für das Software Engineering typischen Artefakten einbringen.
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